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       Grundschule Wellesweiler
 

Pressebericht

Kinder lernen Deutsch
Der Rotary Club Neunkirchen unterstützt
das Projekt im neunten Jahr

''Die Sprache sprechen könne, ist der erste Schritt zur Integartion.'' Neun- kirchens Bürgermeister Jörg Aumann war eigens in die Grundschule Welles- weiler gekommen, um dem Rotary Club Neunkirchen eigens für die Unter-stützung seines Projektes ''Kinder lernen Deutsch'' zu danken. Gerade Kinder lernten ene Fremdsprache schnell. ''Sie saugen sie auf wie ein Schwamm.''

Bereits im neunten Jahr unterstützt der Club das Projekt, was für die Rotarier eher ungewöhnlich ist. Üblicherweise überlässt man es immer dem jeweiligen Präsidenten, welches Projekt unterstützt werden soll. ''Dieses Projekt ist aber zu wichtig. Das sind wir uns alle einig'', erklärte Dr. Gerhard Gawlitza, der an diesem Tag das Präsidentenamt noch inne hatte.''Es wird auch von meinem Nachfolger gefördert werden.''

10.000 Euro überreichen die Rotarier im Rahmen von ''Kinder lernen Deutsch'' Jahr für Jahr an die Grundschulen in Wellesweiler und Wiebelskirchen. Damit beteiligen sie sich an der Finanzierung des Integrationslehrers.

Für das Geld sorgen die Mitglieder dabei nicht nur durch das Sammeln von Spenden, sondern durch eigene Aktionen. So sammeln sie z. B. Misteln in Frankreich, die sie dann verkaufen. Oder sie verkaufen die Marmelade, die ihre Frauen gekocht haben. Sie verzichten aber auch auf Geburtstags-geschenke. Diese kommen den verschiedenen Aktionen des Vereins zugute. Und bei 55 Mitgliedern ist das immer ein stolzes Sümmchen.  ''Bildung ist ein zentraler Baustein zum Erhalt der geselschaftlichen Strikturen'', findet Dr. Gawltza. ''und zur Bildung gehört das Erlernen der Sprache.'' Dabei finde er es besonders gut, dass das Projekt nicht nur auf Kinder mit Migrationshintergrund zielt, sondern auch auf deutsche Kinder, die sich mit der Sprache schwer tun.

Im sechsten Jahr im Projekt an der Grundschule Wellesweiler eingebunden ist Izabela Zurkowska-Weis. Die gebürtige Polin lebt seit 30 Jahren in Deutschland und unterrichtet die Kinder. Und die kommen aus der ganzen Welt. So gehören zur Zeit nicht nur Syrer und Afghanen, sondern auch Russen und Ukrainer zu ihren Klassen.

Quelle: Die Woch, Ausgabe: 25.06.2016